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Scheduled ical Google outlook Ausstellung

Am 8. November 1921 floss erstmals Strom durch die Leitungen zu den ersten elektrifizierten Häusern in Ruggell. In Liechtenstein begann die Umstellung auf elektrische Energie in den grossen Textilwerken in Triesen und Vaduz zwar bereits im späten 19. Jahrhundert, aber die flächendeckende Elektrifizierung des Landes erfolgte erst 1921. Die Begeisterung für diesen ersten Schritt in ein neues Zeitalter hielt sich zunächst in Grenzen. Noch 1911 hatte die Bürgerversammlung die Zuleitung und Einführung elektrischer Kraft und Licht mit 63 Nein gegen 37 Ja abgelehnt. Aber in der

Gemeindeversammlung vom 22. Mai 1919 diskutierten 88 Bürger die Bestellung und Platzbestimmung von elektrischen Strassenlampen. Es wurde schriftlich abgestimmt über 11 Lampen: Eine bei Haus Nr. 8, 14, 23, 26, 103, 40 vor der Kirche, beim Pfarrhaus, beim «Sternen», bei Nr. 59 und bei der Brücke und dem Mühlebach. Und nun endete die Abstimmung positiv mit 60 Stimmen Ja, 26 Stimmen Nein, 2 Stimmen leer. Zunächst betraf die Elektrifizierung fast ausschliesslich die Beleuchtung. Aber schon bald eroberten laufend neue elektrische Geräte die Haushalte und erleichterten verschiedene Arbeiten, wie das Kochen, das Waschen, das Bügeln oder dienten der Unterhaltung, wie das Radio.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zeigen wir im Küefer-Martis-Huus in Zusammenarbeit mit dem Lawena-Museum von November bis März eine Ausstellung mit zahlreichen funktionierenden Geräten, Bildern und Dokumenten zur Geschichte der Elektrifizierung Liechtensteins. Neben der Ausstellung werden wir auch ein spannendes Begleitprogramm anbieten.