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SUMMARY:20.02. – 05.07.2026: HandFest. Zur Bedeutung der menschlichen Hand
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DESCRIPTION:20. Februar – 5. Juli 2026
HandFest
Zur Bedeutung der menschlichen Hand
Kuratiert von Nadja Tomoum

Die Ausstellung im Küefer-Martis-Huus betrachtet die Bedeutung der
menschlichen Hand von unterschiedlichen Blickwinkeln u. a. aus Sicht der
Bildenden Kunst, Literatur, Technik, Medizin, Wirtschaft, Architektur und
des Handwerks. In einem Rahmenprogramm werden Vorträge, Lesungen,
Malworkshops etc. zum Ausstellungsthema gehalten.

Kein Körperteil ist so vielseitig wie die Hand. Im Laufe seiner Evolution
hat der Mensch eine erstaunliche manuelle Geschicklichkeit entwickelt und
mit seinen Händen eine unermessliche Fülle an schöpferischen Leistungen
hervorgebracht. Ohne bewusst darüber nachzudenken, setzt er seine Finger
jeden Tag zur Verrichtung aller möglichen Tätigkeiten ein. Die
menschliche Hand ist ein komplexes Wunderorgan, das ein enormes Spektrum an
präzisen Griffen vollbringt. Das Vermögen des menschlichen Daumens, sich
den anderen Fingern gegenüberzustellen, hat den Menschen zum Spezialisten
gemacht. Die menschliche Hand ist das Werkzeug schlechthin. Die Fähigkeit
des Menschen, mit seinen Händen zu greifen, zu erschaffen, zu tasten, zu
berühren und viele andere Dinge zu vollbringen, hat aus ihm ein
Kulturwesen gemacht. Seine Hände setzt der Mensch gezielt ein, um seinen
Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen und mit seiner Umgebung zu
interagieren und kommunizieren. Gehörlose sprechen mit ihren Händen und
Blinde ertasten und erfühlen die Welt mit ihren Fingerspitzen.

In der deutschen Sprache finden wir viele Beispiele für die herausragende
Rolle der Hand. Wir begreifen oder erfassen Sachverhalte, lösen Probleme
im Handumdrehen, erfahren Informationen aus erster Hand, haben gute Leute
an der Hand oder befürchten, dass ein schlechter Mensch die Hand im Spiel
hat. Umso bedenklicher erscheint die moderne Entwicklung, die uns eines
Tages handfeste Probleme bereiten könnte. Kritische Stimmen zum digitalen
Zeitalter sprechen von einem zunehmenden „Handverlust“, von einem
reduzierten Gebrauch der Finger, mit denen nur noch Knöpfe gedrückt und
über das Display gewischt wird. Das traditionelle Handwerk ist im
Schwinden begriffen und manuelle Arbeiten werden immer mehr von Maschinen
verrichtet. Andererseits verspüren einige Menschen gerade wegen der
zunehmenden Digitalisierung und des voranschreitenden Verlusts der Dingwelt
das dringende Bedürfnis, wieder mehr mit den eigenen Händen zu
erschaffen.

Die Ausstellung im Küefer-Martis-Huus betrachtet die Bedeutung der
menschlichen Hand von unterschiedlichen Blickwinkeln u. a. aus Sicht der
Bildenden Kunst, Literatur, Technik, Medizin, Wirtschaft, Architektur und
des Handwerks. In einem Rahmenprogramm werden Vorträge, Lesungen,
Malworkshops etc. zum Ausstellungsthema gehalten. Zudem ist vorgesehen, die
Welt der Kunst mit der Welt der Wirtschaft unter dem Motto „Hand in
Hand“ für einen gemeinsamen Austausch auf dem Rooftop des Hotel kommod
zusammenzubringen.

 

Mit Ausstellungsbeiträgen von

Frédéric Bernath, Katharina Bierreth-von Hartungen, Jens Dittmar, Marion
Eichmann, Dagmar Frick-Islitzer, Martin Frommelt, Tobias Geißenberger,
Livia Halbeisen, Annett Höland, Asal Khosravi, Gertrud Kohli, Morice
Lipsi, Martina Morger, Olga Motta, MUELLER-DIVJAK (Jeanette Müller und
Paul Divjak), Thilo Nass, Heinz P. Nitzsche, Arno Oehri, Stanko Pavlica,
Prof. Dr. med. Cristina Piazza, Puppenmuseum Blons, Giuliano Scherini,
Stephan Sude, Nicole Vogler, Lukas Zerbst

 

Fr 20. Februar, 18.30 Uhr
Vernissage
Grusswort: Christian Öhri, Gemeindevorsteher
Begrüssung: Dr. Johannes Inama, Leiter Küefer-Martis-Huus
Einleitung: Dr. Nadja Tomoum, Kuratorin, Safetec Solution AG
Musikalische Begleitung: Philipp Roman (Marimba)
Anschliessend Apéro von «salz &amp; pfeffer»
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