Werke aus der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein im Kulturtenn des Küefer-Martis-Huus

Mit Werken von: Roberto Altmann, Jochen Gerz, Isidore Isou, Francis Picabia, Man Ray, Otto Freundlich, Christian Boltanski, u.a.

Ausstellungsdauer bis 6. Februar 2011

 

Das Ausstellungsprojekt findet im Rahmen einer Reihe statt, in der die Gemeinden mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein arbeiten und diese in einer eigenen Ausstellung präsentieren können. In Ruggell wurde die derzeit laufende Ausstellung „Zuflucht auf Raten. Liechtenstein und die Juden“ zum Anlass genommen, den thematischen Rahmen zu wählen.

„Heureux Danger“ ist der Titel eines Gemäldes von Francis Picabia, das die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in der 1. Hälfte des 20. Jh. und die Position des Künstlers zwischen ungehemmter Experimentierlust, dem Aufbrechen aller Ordnungen und der massiven Bedrohung durch das daraus entstehende Chaos in sich birgt. Das Bild stammt aus der Sammlung des international renommierten Verlegers, Mäzens und Sammlers Robert Altmann, dessen Eltern 1938 die liechtensteinische Staatsbürgerschaft erworben hatten und so der Verfolgung durch die Nationalsozialisten entkommen konnten. Robert Altmann ist Liechtenstein stets verbunden geblieben. Das Kunstmuseum Liechtenstein hat Teile seiner Sammlung erworben. Daraus werden im Küefer-Martis-Huus neben dem Bild von Francis Picabia auch Werke von Isidore Isou, Man Ray und Gil Volman gezeigt. Ergänzt werden diese durch Arbeiten von Altmanns Sohn Roberto und anderen Künstlern mit jüdischem Hintergrund wie Otto Freundlich, Meret Oppenheim, Olga Carol Rama, und Christian Boltanski. Thematisch erweitert werden sie durch eine Arbeit von Jochen Gerz zum Thema Erinnerung.

Termin(e):
Freitag, 26.11.2010 18:00
26.11.2010 18:00